| Rebsorte(n): | Merlot |
| Land/ Region: | Chile/ Curicó Valley |
| Zum Essen: | Fleischgerichte, Käse oder Pasta |
Dieser ist von rubinroter Farbe und duftet nach fruchtigen Aromen mit viel Ausdruck und Intensität. Im Mund präsentieren sich Nuancen von Konfitüre, die mit Aromen von reifen Früchten einhergehen. Es zeigen sich komplexe Holznoten, die durch den Ausbau bedingt sind. Der Abgang ist ausgewogen und überdauernd.
Dieser feine Wein enthält die Vorzüge der Region und entwickelt seinen einzigartigen Charakter durch die manuelle Weinlese der Trauben, deren schonende Pressung und mittels des nachfolgenden Ausbaus durch den erfahrenen Winemaker bei Korta. Abgerundet im Geschmack wird er durch seine Eichenholzaromen. |
Charakteristische Aromen:
Weitere Weine des Weinguts:
Weingut-Information:
Seit mehreren Jahrzehnten lässt die Korta Familie in Curicò Lederwaren produzieren. Auf der Basis von Fleiß, Mut und Offenheit wuchs das Geschäft seit der Gründung im Jahr 1948 stetig an. Heute gehört Korta zu den Marktführern Chiles. Zum Firmenjubiläum im Jahr 1989 keimte unter der Regie von Francisco Korta ein neuer Zweig, genannt Frutas de Curicó. Ein Volltreffer, wie maßgeschneidert für das fruchtbare Tal, in dem schmackhafte Früchte gedeihen, die weltweit Käufer finden. In den neunziger Jahren expandierte das Unternehmen erneut. Fortan wurden auch Weintrauben angebaut. Diese wachsen im Tal neben den bekannten Lagen von Miguel Torres Chile, Montes und Concha y Toro (Casillero del Diablo). 1997 entstand folgerichtig die Bodega y Viñedos Korta, wo Trauben fortan in Eigenregie gekeltert wurden. Mittlerweile exportieren die Kortas ihre Weine weltweit, bevorzugt für den Fachhandel und die gehobene Gastronomie. Wirklich verstehen wird die Philosophie von Korta nur, wer sich mit der Landesgeschichte Chiles beschäftigt. Auf Santa Ana de Peteroa, dem Besitz der Kortas, erinnert ein Denkmal an die Ermordung eines Helden, dem Indio Lautaro. Er war Heerführer der Araucano. Die Legende sagt, er wurde 1557 von befreundeten Stammesfürsten an die Spanier verraten und starb im Freiheitskampf gegen die Invasoren. Man sagt, dies sei auf Santa Ana geschehen, im Gebiet Sagrada Familia. 1850 errichtete man dort die Fundo de Santa Ana de Peteroa. Das Gebäude wurde von den Kortas ehrfürchtig restauriert, wobei man jedes Detail in den ursprünglichen Zustand zurückversetzte, um die historischen Wurzeln sichtbar werden zu lassen.